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Erfolgreicher ARISS-Schulkontakt mit
Matthias Maurer, KI5KFH
in der Internationalen Raumstation ISS

Am Dienstag, den 22.2.2022 fand am Erasmus-Gymnasium in Denzlingen ein sehr erfolgreicher Schulkontakt mit dem deutschen ESA-Astronaut Matthias Maurer KI5KFH an Board der Internationalen Raumstation ISS statt. Im Rahmen seiner Mission "Cosmic Kiss" führt er unter dem Rufzeichen DP0ISS Amateurfunkkontakte mit Schulen durch.
Die Schüler des Erasmus-Gymnasiums und des Goethe-Gymnasiums Freiburg konnten ihm während des 12-minütigen Überflugs insgesamt 19 Frage stellen, die er sehr ausführlich beantwortete.

Hier das Video der kompletten Veranstaltung inkl. Rahmenprogramm:

Ein kürzeres Video, welches kurz den Aufbau der Station, den kompletten Funkkontakt und die danach folgende Erörterung moderiert durch Volker Schmid zeigt (Dauer 0:57h):

Im Vorfeld seiner Mission hatte sich eine kleine Gruppe von Funkamateuren um Matthias Bopp, DD1US, entschlossen, bei der ARISS-Organisation (Amateur Radio on the ISS), welche die Schulkontakte mit der ISS koordiniert, Anträge für 2 Schulkontakte zu stellen. Interesse hat das ERASMUS Gymnasium in Denzlingen sowie das Goethe Gymnasium in Freiburg bekundet.
So entstand ein gemeinsamer Direktkontakt aus der Schule in Denzlingen.

Antwort aus der ISS von DP0ISS - Matthias Maurer  

Am Dienstag, den 22.02.22 um 11:04h war es dann endlich soweit: Nach einigen Anrufen von DN1EME aus der Aula des Bildungszentrums in Denzlingen antwortete Matthias Maurer mit dem Rufzeichen DP0ISS aus der Raumstation ISS.

Die Schüler konnten ihm während des 12-minütigen Überfluges der ISS insgesamt 19 Fragen stellen, die er sehr ausführlich beantwortete.
Die Funkverbindung zur ISS war sehr gut und Matthias Maurer konnte fast durchgehend rauschfrei empfangen werden. Dank einer abgesetzten Empfangsstation in München konnten wir ihn sogar noch hören als die ISS schon langsam hinter den Schwarzwaldgipfeln verschwand.

Während des gesamten Events führte Volker Schmid, Missionsleiter von Matthias Maurer und Alexander Gerst durch das Programm. Zum Schluss beantwortete er die 4 Fragen, die Matthias Maurer nicht mehr beantworten konnte, sowie weitere Fragen aus dem Publikum und dem Chat des Livestreams.
Nochmal vielen Dank an  Volker Schmid, dass er extra für das Event angereist ist!

Diskussionsrunde mit Volker Schmid (im grünen T-Shirt)

3 Tage Aufbau und mehrere Kilometer Kabel verlegt

Bereits am Samstag begannen zahlreiche Helfer der drei Ortsverbände Heilbronn P05, Emmendingen A16 und Freiburg mit dem Aufbau der Funkstationen, der Audio- und Lichttechnik sowie der Videotechnik für den Livestream.

Die Antennen wurden auf zwei 27m hohen Hubsteigern im Schulhof montiert, die uns freundlicherweise die Firma Becker aus Denzlingen zur Verfügung gestellt hat.

Das Event wurde live auf youtube und in die Klassenzimmer der Schulen gestreamt.

Außerdem wurde die Veranstaltung von Gary Immelman ZS6YI in Südafrika live über den Amateurfunksatelliten QO-100 in DVB-S2 übertragen.

Weitere Infos zum erfolgreichen Schulkontakt veröffentlicht OM Matthias, DD1US auf seiner Webeite: dd1us.de

24.02.2022, Markus DH5WM

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Foto v.l. DK8GM, DO2GF, DJ9ZB, DF3GI, DF7GT

Gestern waren wir Gäste bei der Mitgliederversammlung des OV Kaiserstuhl. Es war "Wahltag". Nach der Entlastung des gesamten Vorstandsteams wurden gewählt:
OVV: Fred DO2GF
SOVV: Wilhelm DF7GT
Kassierer: Martin DK8GM
Schriftführer: Heinz DF3GI
QSL-Manager: Franz DJ9ZB
Notfunk: Fred DO2GF

A05 gratuliert dem neuen Vorstandsteam und wünscht eine erfolgreiche Zukunft. (DL1GWO)

 

 

Intensivtraining der Breisgauer Funkamateure

Zum vorerst letzten Mal trafen sich jetzt Funkamateure aus Burkheim am Kaiserstuhl, Denzlingen, Waldkirch und  Freiburg  beim CW-Auffrischungskurs unter der bewährten Leitung von OM Gebhard DK4GZ .

Sie alle hatten schon vor Jahren das Morsen, die Nachrichtenübermittlung per Telegrafie, gelernt.

OM  Gebhard  schaute auf 38 Treffen zurück, an denen rund 11 Funkamateure von März bis November 2019 in 76 Stunden ihre Morsekenntnisse wieder auffrischten.

„Mit seinen abwechslungsreichen Runden vergehen ganz schnell die zwei Stunden.“ reimte Christina DL1GEJ, einzige YL im Kurs, zum Abschluß, und OM Roland DL7GAR dankte im Namen aller unserem CW-Lehrer Gebhard mit einem Weinpräsent.  „Ihr seid eine Supertruppe!“ freute sich OM Gebhard über diese Anerkennung .

GHSE-Schüler nehmen Kontakt zur Internationale Raumstation auf

Vom 17. bis 19. Oktober finden im Europa Park in Rust die „Science Days“ unter dem Motto „Denk MINT – nimm wahr!“ statt. Die Tage sollen junge Menschen für technische Berufe und Ingenieursarbeiten begeistern. Was lag da für die jährlich den Tagen beiwohnenden Funkamateure näher, neben dem Angebot an elektronischen Bastelarbeiten einen direkten Funkkontakt zur „International Raumstation ISS“ bei deren Überflug über Rust zu versuchen! 

Planungen zum ISS-Funkkontakt laufen auf Hochtour

Auf Initiative des Emmendinger Funkamateurs Heinrich Lamprecht mit Rufzeichen DK8GL haben sich der Satelliten- und Weltraumfunkexperte unter den Funkamateuren, Matthias Bopp (DD1US) und der an den „Gewerblichen und Hauswirtschaftlich-Sozialpflegerischen Schulen“ (GHSE) tätige Berufsschullehrer Thomas Riedel, ebenfalls Funkamateur (DO8TR), bei der Organisation „Amateur Radio on the International Space Station“ (ARRIS) um einen Raumfahrtkontakt beworben. Und es hat geklappt! Der genaue Zeitpunkt wird zwar erst einige Tage vor dem Überflug bekanntgegeben, aber schon seit Wochen bereiten sich die 18 Schülerinnen und Schüler des GHSE auf dieses nicht alltägliche Ereignis vor. So auch am vergangenen Mittwoch, als Matthias Bopp unter anderem bekanntgab, dass der Gesprächspartner im All sehr wahrscheinlich der Amerikaner Andrew Richard „Brew“ Morgen (KI5AAA) sein wird oder der Italiener Luca Salvo Parmitano (KF5KDP). Aus Rust wird mit einer aufwändigen Funk- und Antennenanlage unter dem Ausbildungsrufzeichen DN1EME die Station im All gerufen. Die Anlage wird von den Spezialisten des im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) organisierten und befreundeten Ortsverbandes Heilbronn (P05) schon einige Tage zuvor mit Hilfe der Schülerinnen und Schüler im Europa Park installiert. Vorbereitet wurden zudem unter anderem die an die Raumfahrer zu stellenden Fragen, die korrekte Betriebstechnik im Sprechfunk und natürlich die englische Sprache, in denen das Gespräch abgewickelt wird. Für den Kontakt bleiben gerade einmal rund 12 bis 15 Minuten, dann ist die Raumstation wieder außer Reichweite. Es gilt also, die Daumen zu drücken, dass der Kontakt stattfindet, denn wie der gesamte Amateurfunk ein Experimentalfunk ist, ist auch dieses Ereignis ein großes Experiment, das aber in der Vergangenheit bei zahlreichen Schulen zuvor perfekt funktioniert hat. Perfektion indes gibt es auch im Outfit der Schülerinnen und Schüler: Eigens für dieses Ereignis hat Berna Mahmutovic künstlerisch hochwertige T-shirt-Entwürfe aus den Logos der beteiligten Organisationen entworfen.

Thomas Riedel (links) und Matthias Bopp (rechts) zusammen mit dem Schülerteam, das mit Spannung der Kontaktierung der International Spacestation entgegenfiebert!

Berna Mahmutovic stellte die selbst entworfenen modischen Designs für die am Tag des Weltraumkontakts zu tragenden T-shirts vor.

 

Horst Garbe, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg (A05)

Füchse jagen nach Amateurfunkart!

Im Rahmen der „Freiburger Ferienpass“-Aktion, bei der Kinder und Jugendliche in den Sommerferien zahlreichen spannenden Aktionen nachgehen konnten, sorgten die Freiburger Funkamateure kürzlich für ein außergewöhnliches Spektakel: Der Jagd nach „Füchsen“! Und so staunten die neun Interessierten im Alter zwischen 11 und 15 Jahren, darunter auch zahlreiche Mädchen, nicht schlecht, dass es sich bei den „Füchsen“ um im Mooswaldgelände versteckte Kurzwellensender handelte. Sie alle zu finden, sozusagen zu jagen, und das in möglichst kurzer Zeit, war das Ziel.

Sämtliche „Füchse“ in kurzer Zeit “erlegt“!

Hierzu gaben der Vorsitzende des im Deutschen Amateur Radio Club (DARC) organisierten Freiburger Ortsverbandes „A05“, Alexander Brüske mit Rufzeichen DL1AFA, sowie seine Mitstreiter Markus Finken (DO5MAF), Hartwig Kauschat (DL7BC), Rainer Oesterle (DJ3RO) und Werner Ludwig (DF4VU) den jungen Leuten eine detaillierte Einweisung nicht nur in die Faszination des globusumspannenden Amateurfunks, sondern insbesondere auch in den Umgang mit den ausgehändigten Peilempfängern und den Ausbreitungen der Funkwellen. So galt es unter anderem, die verschiedenen im Mooswald versteckten „Füchse“ anhand ihrer ausgesendeten Kennungen zu unterscheiden, sich nicht durch plötzlich starke Signale, die im nächsten Moment schon wieder aufgrund von Reflektionen verschwunden sein konnten, irritieren zu lassen und letztendlich den „Fuchs“ zu finden. Und gerade hierbei zeigten die jungen Leute mehr als großes Geschick, meisterten sie doch diese knifflige Aufgabe mit Bravour! So freuten sich die Freiburger Funkamateure den in zwei Gruppen aufgeteilten „Jägern“ zu ihrem verdienten Sieg zu gratulieren. Sämtliche „Füchse“ wurden gefunden beziehungsweise fachgerecht gepeilt! Als Anerkennung gab es für die erfreuten Sieger elektronische Sachspenden des Partners „Omega Elektronik“.

Gäste bei den Funkern immer willkommen!

Zudem hatte sich zu der spannenden Jagd als Gast aus dem Ortsverband Dreiländereck (A09, Lörrach) Funkfreund Dr. Mathias Moeller (DL1RMM) eingefunden. Die Freiburger Funkamateure treffen sich jeden Freitag ab 19:30 Uhr im „Walter-Pfister-Clubheim“ auf dem Gelände des Flugplatzes. Leicht zu erkennen am großen Antennenmast. Interessierte und Gäste sind immer gerne gesehen!

Horst Garbe (DK3GV), Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg (A05)

 

Funkamateur Alexander Brüske mit Rufzeichen DL1AFA (links) weihte die jungen Leute in die erfolgreiche Vorgehensweise beim Funkpeilen ein.

 

Fotografierte Personen einverstanden mit einer Veröffentlichung!

Fotos - gemacht von Hartwig Kauschat, DL7BC