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Kennt ihr noch unser Clubheim ? Es ist alles in bester Ordnung. Am vergangenen Wochenende haben fleißige Helfer sich um unsere verstimmte Langdrahtantenne gekümmert. Vorübergehend wurde diese jetzt durch ein Provisorium ersetzt.

Auch um das Clubheim herum geht alles seinen Weg: Das SC-Stadion  nimmt gewaltige Formen an und die Strassenbahn-Endhaltestelle neben dem Clubheim sieht aus der Mast-Perspektive schon fast fertig aus.

 

Das Clubheim bleibt leider weiter geschlossen. Deshalb lade ich euch am kommenden Freitag wieder zur OV-Runde via DB0ZF 70 cm ein. Zeit 19.30 h. Am Sonntag nach dem Rundspruch erwartet euch wieder Thomas zur SSB-Runde auf 28.600 MHZ.

Unser Rundspruch wird am Sonntag wieder neben den üblichen Frequenzen via DMR, TG Schwarzwald übertragen. Wenn es auch noch nicht immer störungsfrei funktioniert - nur der Versuch macht klug. Unsere Experten sind an der Arbeit und freuen sich über eure Empfangsbestätigung.

Kommt gut durch diese Zeit
73 - Achim DL1GWO

Am letzten Samstag trafen sich 16 OMs im Clubheim, um gemeinsam unter der Anleitung von Alex DL1AFA etrwas tiefer in die Betriebsart DMR ( Digital Mobil Radio) abzutauchen .
Alex DL1AFA ist selbst SysOp des Multimode Relais DB0FRB und konnte die Teilnehmer sicher und spannend durch das Thema begleiten.

Von der Theorie zur Praxis
Zunächst führte OM Alex in die Theorie der verwendeten Technik ein. So erfuhren die OMs unter anderem, dass sich das DMR-Funksystem aus dem Profifunk heraus für die Anwendungen im Amateurfunk heraus entwickelt hat und im Zusammenwirken mit konkurrierenden Systemen der unterschiedlichen Funkgerätehersteller steht. Trotz unterschiedlicher Systeme kommen die Funkamateure aber rund um den Globus durch Vernetzung der digitalen Stationen sowie systemübergreifender Programmierungen – Stichwort „Pegasus-Projekt“ - zueinander.
Auch konnten die um die verschiedenen verwendeten DMR Netzwerke, wie DMR-Marc, Brandmeister und Hytera, bestehenden Unklarheiten ebenso geklärt werden, wie das Verständnis von Zeitschlitzen, Talkgroups, Reflektoren und anderes mehr.
„Codeplug“ entzaubert!
Nach Klärung der zahlreichen theoretischen Begriffe folgte dann die von vielen mit Spannung erwartete Praxis. Denn rund um den Globus, aber auch regional und lokal, bleibt für viele der sogenannte „Codeplug“, also die korrekte Programmierung des jeweiligen Funkgerätes, ein Rätsel. Mitunter ein Hindernis zum ordnungsgemäßen Betrieb des Gerätes, das nicht selten bei Funkamateuren zur Resignation beim digitalen Funk führt.

(Text nach DK3GV, Fotos DK3GV u. DL1GWO, Fotos freigegeben)

Zahlreiche Ehrungen und Anerkennung für ehrenamtliches Engagement!

Am Samstag, den 11. Januar dieses Jahres, hielten die im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) organisierten Freiburger Funkamateure im „Walter-Pfister-Clubheim“ auf dem Gelände des Freiburger Flughafens ihren Neujahrsempfang ab. Dass hier eine Tradition gelebt wird, zeigte allein schon die große Anzahl von rund 60 anwesenden Funkamateuren mit zahlreichen Gästen aus den benachbarten Ortsverbänden sowie weiteren interessierten Funkfreunden.

Dank für überdurchschnittliches Engagement

Der Vorsitzende des Freiburger Ortsverbandes A05, Alexander Brüske, mit dem amtlichen Rufzeichen DL1AFA, sowie sein Stellvertreter Axel Lehmann (DG3AL) freuten sich, so vielen Gästen ihre Neujahrsgrüße übermitteln zu können. Brüske dankte für das ihm als Vorsitzenden entgegengebrachte Vertrauen und betonte in seinem Jahresrückblick insbesondere auch die guten nachbarschaftlichen Kontakte zu den weiteren um Freiburg herum befindlichen Ortsverbänden. Er machte deutlich, dass die Zukunft der Funkamateure nicht in einzelnen vor sich hin agierenden Ortsverbänden liege, sondern im gemeinsamen Handeln. Wie auch bei zahlreichen Veranstaltungen in 2019 beispielhaft praktiziert. Unter anderem durch Bastelmöglichkeiten mit elektronischen Bauteilen für Kinder und Jugendliche im hauseigenen „TechniClub“, die Gründung einer eigenen Notfunkgruppe zur Hilfe in Katastrophenfällen sowie dem Start eines speziellen Wetterballons für Amateurfunkzwecke, die veranstalteten Morsekurse und die erneute Beteiligung an den „Science Days“ im Europa Park. Hier war neben den Bastelmöglichkeiten für junge Leute insbesondere der mithilfe des Emmendinger Ortsverbandes A16 ermöglichte direkte Funkkontakt Emmendinger Schüler zu einem der Astronauten der Internationalen Raumstation (ISS) der Höhepunkt des Jahres. Dank ging letztendlich auch an die weiteren Vorstandsmitglieder sowie an die vielen Spender, ohne die zahlreiche Projekte hätten nicht so erfolgreich umgesetzt werden können. Und Ulli Hiegert (DO9EA) durfte sich als Dank für seine Clubheimpflege über eine Kiste Bier als Dank freuen.

Zahlreiche Mitglieder geehrt!

In diesem Jahr standen zahlreiche Ehrungen an, zu deren Auszeichnung mit Urkunde und Ehrennadel eigens der Distriktvorsitzende Klaus Kuhnt (DF3GU) nach Freiburg angereist war. Und so wurden mit jeweils einer kleinen eigenen Laudatio für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt: Hartwig Kauschat (DL7BC), Klaus Weber (DL1GBW), Siegfried Knöfel (DK9TK), Hermann Pfaff (DF6UN) und Ralf Keller (DC3TI). Für 50 Jahre Mitgliedschaft: Gebhard Moser (DK4GZ) und für beachtliche 60 Jahre Peter Lepach (DJ7GY) und Konrad Gabriel (DJ6YQ). Völlig überrascht wurde Horst Garbe (DK3GV), der für seine „Verdienste für den Amateurfunk in Baden Württemberg“ sowie „herausragende Leistungen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und des Rundspruchwesens“ mit der Distriktsehrennadel des Distriktes Baden ausgezeichnet wurde. Garbe gab die Anerkennung in der Form weiter, dass ohne die vielen Aktivitäten der Mitglieder im Ortsverband und den Aktiven in den benachbarten Verbänden eine Berichterstattung ja erst gar nicht möglich wäre. Als besonderes Geschenk neben Urkunde und Nadel hatte der Distriktvorsitzende für jeden Geehrten auch noch eine CD mit einer außergewöhnlichen Interpretation des Badner Liedes, die „Badner Suite“, mitgebracht. Anschließend widmeten die Funkerinnen und Funker sich einem schmackhaften Neujahrsmal, für das die Küchencrew immer wieder zu Recht hohes Lob einstreichen konnte.

Weiterhin kein Stillstand im Verein!

Auch in diesem Jahr wird es wieder zahlreiche Fachvorträge geben, unter anderem zu Freisprechanlagen in Fahrzeugen, dem Einsatz moderner digitaler Daten- und Sprachkommunikation und als jährlichen Höhepunkt die Teilnahme an den „Science Days“. Interessenten an Technik und Völkerverständigung erreichen den Freiburger Amateurfunkortsverband unter: e-mail: info@dk0fr.de sowie unter http://wp.dk0fr.de/

Horst Garbe (DK3GV), Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg (A05)

 

Klaus Kuhnt (links) und Alexander Brüske (3.v.l.) ehrten Klaus Weber, Hartwig Kauschat, Ralf Keller, Horst Garbe, Peter Lepach sowie Gebhard Moser und Siegfried Knöfel (von links).

Die Funkamateure stießen auf ein weiteres erfolgreiches Jahr 2020 an!

Ortsverbandsvorsitzender Alexander Brüske lobte das großartige Engagement seiner Funkkolleginnen und –kollegen.

Die Hunnen waren noch nie am Attilafelsen, ihr König Attila auch nicht. Aber die Freiburger Funkamateure jetzt immerhin seit 10 Jahren zum jährlichen SSB-Fieldday am ersten  September-Wochenende .

Bereits am Freitagnachmittag trafen die ersten OMs mit ihrem LKW voller Funkgeräten, Antennen und Proviant ein.  Und gleich darauf kamen auch die ersten Wohwagen und Wohnmobile. Aber an den Aufbau der Antenne war zunächst wegen des heftigen Regens nicht zu denken. Erst mit dem letzten Tageslicht ließ der Regen nach, und so konnte wenigstens noch der erste Mast aufgerichtet werden.

Zum Lohn  hatte Irene DL8GBI, Gast aus A16, ein Bauernvesper vorbereitet, das alles übertraf: Ripple, Blut- und Leberwurst, Lyoner und noch viel mehr zusammen mit einem frischen Bauernbrot waren Grund genug,  bis in den späten Abend beieinander zu bleiben, und anschließend am wärmenden Lagerfeuer bis tief in die Nacht zusammen zu sitzen. Einige OMs kamen als Gäste dazu , unter ihnen der OVV von A16 , Gerold  DL8BBP.

Gleich vorweg: Samstag und Sonntag blieb das Wetter  trocken. So war der Aufbau der Technik mit der Hilfe aller anwesenden OMs schnell gemacht: drei Masten für die große Hauptantenne, drum herum einige kleinere Masten mir KW-Antennen.  Für die UKW-Freunde wurde eine Yagi aufgestellt und für die Kommunikation wurde das WLan aus dem Clubheim mit einer kleinen Schüssel bis zum Attilafelsen verlängert.

Ab 13.00 UTC wurde auf dem Fielddayplatz stiller. Der Contest hatte begonnen. Es gelang die Station 24 Stunden überwiegend mit 2 YLs/OMs zu besetzen. Die Technik arbeitete störungsfrei bis zum Schluss. Am Ende erwarten wir jetzt  ein  Contest-Ergebnis im guten Mittelfeld.

Wer dienstfrei war, traf sich mit Gleichgesinnten zu großen und kleinen Gesprächsrunden, zu kleinen Basteleien oder später zur Runde am Lagerfeuer

So routiniert wie der Aufbau verlief am Sonntag der Rückbau des Fielddayplatzes.

Dank an Irene für das tolle Vesper, die vielen Aktiven YLs und OMs und schließlich der Gemeinde Niederrimsingen für die Überlassung des wunderbaren Fielddayplatzes am Attilafelsen.  (DL1GWO)

 

Mit modernster Technik auch im Notfall auf Sendung

Die Mitglieder des DARC Ortsverbands Freiburg (A05) hatten am Freitag, den 1. Dezember, zur Vorstellung verschiedener  Notfunkkofferprojekte in das „Walter-Pfister-Clubheim“ auf dem Gelände des Freiburger Flugplatzes eingeladen. Weit über 40 Funkfreunde aus dem Breisgau hatten sich eingefunden, um den spannenden Vorträgen der sechs Notfunkspezialisten zu lauschen und die von ihnen mitgebrachten Gerätschaften zu begutachten.

Das mehr als gut besuchte Clubheim der Freiburger Funkamateure.

Viel Funk auf wenig Raum

Markus Wallschlag mit Rufzeichen DH5WM begrüßte die Gäste und freute sich, so zahlreiche Referenten für

den Abend gefunden zu haben. Der stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Axel Lehmann (DG3AL) machte deutlich, dass die „Go-Box“, also der Notfallkoffer, zu weitaus mehr geeignet ist, als damit in einer Notsituation drahtlos Hilfe herbeirufen zu können. So eignet sich ein solcher Koffer vorzüglich zum Verreisen oder aber auch für schnell aktivierten Funkbetrieb von den Bergen, als „Summits on the Air“ bekannt. Auch gab Lehmann Tipps auf interessante das Thema betreffende Webseiten, so unter anderem www.dg0kf.de/portabelfunkkoffer/ oder www.darc.de/der-club/distrikte/c/ortsverbaende/10/notfunk/funkkoffer/.

Mit modernster Technik für den Notfall gewappnet

Der Notfunkbeauftragte des Freiburger Ortsverbandes, Alexander Brüske (DL1AFA) machte deutlich, das in Zusammenarbeit mit den Ortsverbänden Rottweil (P10) und Tuttlingen (P13) jährlich regional übergreifende Notfunkübungen stattfinden. Szenarien von Sturmschäden, Stromausfällen und anderem Katastrophen werden durchgespielt, bei denen dann die Funkamateure mit ihrem portablen Sende- und Empfangsequipment den Hilfebedürftigen zur Seite stehen. Dieses Equipment stellten Brüske und seine Mitstreiter Alexander Günter (DG9GAG), Axel Lehmann (DG3AL), Karl-Heinz Krawcyk (DL1GKK), Siegfried Frank (DF3GF) und Markus Wallschlag (DH5WM), im Detail vor. Insbesondere lag das Augenmerk auf der Stromversorgung. Zwischen dem altbekannten Bleiakku über die Solarzelle bis hin zum Stromaggregat reichte die Auswahl. Bei der Geräteauswahl kamen moderne Geräte von den Amateurfunkgeräteherstellern zum Einsatz, mal für Kurzwelle, mal für UKW-Aussendungen sowie Geräte, die sämtliche Frequenzen bedienen. Der Eigenbau lag in der Hauptsache bei den geschaffenen stabilen Gehäusen, dem Umbau der aus den Baumärkten bekannten Koffern sowie der kompletten fachgerechten Verdrahtung der Gerätschaften. Neben dem Sprechfunk kamen auch die modernen digitalen Datenübertragungsverfahren, die das altbekannte Fernschreiben ergänzen, zum Einsatz. Denn Computer/Notebooks haben mittlerweile eine durchaus für Notfunkkoffer respektable Größe erreicht. Zudem fehlte auch der Hinweis auf geeignete Antennen für Kurzwelle und UKW-Anwendungen nicht. Sogar ein kommerzielles Gerät aus ehemaligen Bundeswehrbeständen hatte den Weg ins Clubheim gefunden und die Funker staunten nicht schlecht, mit was für einem „Riesenteil“ und was für einem Gewicht sich die Soldaten vor einigen Jahrzehnten noch quälen mussten. Dafür sind diese Geräte aber auch mehr als stabil!

Humorvoll nahm Andreas Schwabe (DL8GBS) unter fachlicher Anweisung von Axel Lehmann (DG3AL) das schwere Militärequipment zur Vorführung auf den Rücken und gab unter dem Beifall der Anwesenden fast schon einen Astronauten ab!

In der Not hilft die drahtlose Kommunikation

Alles in allem eine nicht nur eine technisch interessante Vorführung, sondern auch faszinierend, einmal in die Welt der aktiven Notfunker Einblick erhalten zu haben. Und wie sagte Alexander Brüske so treffend: „Notfunk beginnt schon beim Handfunkgerät!“ Wohl dem, der dies immer bei sich trägt – man weiß ja nie... Mehr zu den Freiburger Funkamateuren unter http://wp.dk0fr.de/.

Horst Garbe, Pressewart des Amateurfunkortsverbandes Freiburg, A 05

Alexander Günther (DG9GAG), Axel Lehmann (DG3AL), Karl-Heinz Krawcyk (DL1GKK), Siegfried Frank (DF3GF) und Markus Wallschlag (DH5WM, von links) überzeugten mit professionell selbstgebautem Notfunkequipment!

 

 Die Zustimmung der gezeigten Personen liegt vor.